Aktuelles aus unserer Arbeit 2015

 

 

Erste Sitzung des neuen Gemeinderates

Am Montag, den 28.07. fand in der Mehrzweckhalle in Röderau die erste Sitzung des neuen Gemeinderates statt. So stand u.a. die Wahl des stv. Bürgermeisters und weiterer Gremien auf der Tagesordnung. Die Fraktionen der BIG und Der Linken stellten gemeinsam Dieter Wamser (BIG) für die Wahl zum stellvertretenden Bürgermeister auf. Dieser erreichte dann auch mit 10 von 17 Stimmen die notwendige Mehrheit. Nach den Besetzungen des Ältestenrates, dem Beirat für geheim zuhaltende Angelegenheiten, dem Abwasserzweckverband und der Ausschüsse, ging es mit der Wahl der Ortschaftsräte weiter. Aus den Reihen der BIG wurden folgende Personen als Ortschaftsratsvorsitzende gewählt: für Röderau /Bobersen - Heike Pantel, für Kreinitz - Gerhard Förster, für Lorenzkirch - Matthias Thieme, für Moritz / Promnitz – Waldemar Kowolik

Wir wünschen allen unseren gewählten Vertretern bei ihrer Arbeit viel Erfolg und immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Bürger.   (a.h.)

Hier der Ortschaftsrat Kreinitz bei der Verpflichtung

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Für einen wirksamen Hochwasserschutz

Am Freitag, den 06. Juni trafen sich ca. 150 Bürger an der B169 in Röderau, Abzweig Moritz. Durch ihre Präsenz und die mitgeführten Plakate haben sie auf die unzureichenden Fortschritte beim Kampf gegen das Hochwasser hingewiesen. Organisiert wurde diese Veranstaltung von den drei Bürgerinitiativen der Gemeinden Nünchritz und Zeithain. Auch von der BIG Gemeindegebiet Zeithain e.V. haben zahlreiche Gemeinderäte, Ortschaftsräte und Mitglieder an dieser Demonstration teilgenommen. Wir dürfen mit dem Druck und den Hinweisen auf notwendige Verbesserung nicht nachlassen.  (a.h.)

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SZ vom Mittwoch, 04.06.2014

Die BIG dominiert das Dorf

Die Liste stellt nach der Kommunalwahl 14 der 23 Ortschaftsräte. Ein Überblick.

Auf der niedrigsten politischen Ebene, den Ortschaftsräten, kann die BIG zur Kommunalwahl am 25.Mai deutlich zulegen. Das zeigt sich vor allem in Röderau-Bobersen, wo bisher ein Patt zwischen CDU und BIG mit jeweils drei Sitzen bestand. Künftig hält die BIG mit Dieter Wamser, Ralph Bosselmann, Marlies Stoll und Heike Pantel aber vier Plätze, die CDU mit Martina Georgi und Holger Krüger nur noch zwei. Die Gremien in Moritz und Promnitz – mit Bernd Lange, Waldemar Kowolik und Roland Kummer; in Lorenzkirch, Zschepa und Cottewitz – mit Barbara Fischer, Ina-Maria Pradella und Matthias Thieme – sowie in Kreinitz – mit Gerhard Förster, Lothar Schubert, Bianca Huth und Anett Baum – werden künftig komplett mit Kandidaten der BIG besetzt. Gohlis bleibt traditionell in CDU-Hand, neben Regine Klipphahn, Karin Mielast-Buske und Mathias Busse sitzt künftig noch Alexander Seidel im Ortschaftsrat. Er wurde gleich zweimal von den Wählern freihändig vorgeschlagen. In Jacobsthal treten auch künftig die Vertreter der Wählervereinigung Jacobsthal für die Interessen ihres Dorfes ein: Im Gremium sitzen die nächsten fünf Jahre Eckehard Richter, Lutz Förster und Annemarie Baum. (SZ/ste)

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Dieter Wamser gibt einen Bericht zum Hochwasserforum am 28.05.2014 in Nünchritz

Nachlese zum Forum Hochwasservorsorge vom 28.05.14 in Nünchritz

Vorweggenommen: es war eine sehr interessante Veranstaltung, zu der leider viel zu wenige Zuhörer gekommen waren.

Einladende waren die Kreistagsfraktionen der SPD und Die Linke. Seit einem Jahr bemühen sich drei Bürgerinitiativen in unserer Region darum, dass sich Politik und Fachleute intensiver und aufmerksamer der Hochwasservorsorge in unserem Elbabschnitt widmen, insbesondere in Auswertung der Hochwässer von 2002, 2006 und 2013!

Es soll vor allem erreicht werden, dass aus Fehlern der Vergangenheit gelernt und dafür gesorgt wird, dass die Menschen weiter vernünftig im Einklang mit der Elbe leben können.

Prof. Grünewald vom BTU Cottbus warb eindrucksvoll in seinem Vortrag für die Hochwasservorsorge. So z.B. zeigte er auf, dass die Elbe im Bereich Riesa zunehmend zuwächst. Damit verringert sich die Fließgeschwindigkeit des Gewässers und die Ablagerung von Sedimenten wird gefördert. Ein fataler Kreislauf, der im Hochwasserfall verhindert, dass die Wassermassen zügig abfließen können.

Herr Bielitz von der Landestalsperrenverwaltung erläuterte, welche Maßnahmen vom Freistaat bisher geplant und in Angriff genommen werden. Er zeigte aber auch sehr deutlich die Grenzen des Wirkens seiner Behörde.

Herr Rast vom WWF Deutschland, ein gelernter Wasserwirtschaftler, baute eine Brücke zwischen den Belangen des Hochwasserschutzes und dem Naturschutz. Er warb dafür, bei der Infrastrukturentwicklung stärker bestehende Überflutungsgebiete einzubeziehen. Es sollte ein vernünftiges nebeneinander von Flutrinnen, Auenwäldern, Bebauung und Pflege des Deichvorlandes geben.

Am 06.06. 16.00 Uhr wollen die Bürgerinitiativen in Röderau an der B169, Abzweig Moritz auf all diese Problem mit einer Demo aufmerksam machen. Hoffentlich gibt es nachfolgend noch mehr Politiker wie Frau Heym, die auf dem Forum eingestand, dass sich die politischen Kreise bisher nur mit der Schadensbeseitigung, nicht mit der Vorsorge auseinandergesetzt haben.

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