Statment 03.09.19

Hallo liebe Freundinnen und Freunde, werte Bürgerinnen und Bürger,
die Landtagswahl in Sachsen ist vorbei, wenn auch die AfD Aktivitäten in Richtung Neuwahlen unternimmt. Mal sehen wie weit die Rechtsbeugung in diesem Lande noch geht.
Ich möchte an dieser Stelle allen Unterstützern und natürlich „meinen“ Wählern Danke sagen. Danke für das Vertrauen, ganz besonders in der Gemeinde Zeithain. Ich bewerte das Wahlergebnis für mich, obwohl ich natürlich gewinnen wollte, als gut. Es zeigt, dass auch auf Landesebene Personen eine Rolle spielen, nicht nur Parteien allein. Dass die Freien Wähler immer noch nicht im Landtag angekommen sind, hat mehrere Ursachen. Mal sehen, wie die interne Aufarbeitung ausgeht.
Mir ist wichtig immer und überall für den anderen Politikstil der Freien Wähler zu werben. Es muss doch möglich sein, die gute Sacharbeit, die auf kommunaler Ebene läuft, auf die Landesebene zu bringen. Denn nur wer dabei ist, mitregieren darf, hat die Möglichkeit zu verändern. Kämpfen wir also weiter.
Ich selbst werde mich jetzt wieder voll und ganz der Gemeinde Zeithain widmen. Das gilt natürlich auch beim Ringen um echten Hochwasserschutz in unserer Region.
Ihr Dieter Wamser


Statement 31.08.19

Hallo liebe Freundinnen und Freunde, werte Bürgerinnen und Bürger,
entgegen der Meldungen der Radiosender, dass alle Parteien den Wahlkampf beendet haben sollen, hier die Meldung – ich noch nicht! Deshalb ein paar Zeilen zum Abschluss. Wer heute die Sächsische Zeitung gelesen hat, wurde aufgeklärt, wie das mit der Wahl morgen so praktisch gehen soll. Alles so weit richtig, aber eine Sache wurde wieder mal verschwiegen. Ich hatte das vor ein paar Tagen schon mal ausgeführt. Es muss niemand zwei Kreuze auf dem Wahlzettel machen, es reicht eines – entweder bei den Direktkandidaten oder bei der Partei (Zweitstimme). Damit bleibt der Wahlzettel für die jeweilig vorgenommene Wahl gültig. Natürlich wären zwei Kreuze wünschenswert, aber es soll niemand gegen seinen Willen zu einer Stimmabgebe gezwungen werden!
Ich persönlich hoffe natürlich auf Ihre Stimme!
Kommentieren will ich auch noch das Geschreibsel eines Herrn Olaf Kittel zur Leserzuschrift von Frau Helwig. Er sollte doch bei der Wahrheit bleiben. Nicht die SZ allein hat entschieden, dass nicht über die Kleineren, womöglich chancenlosen Parteien zu berichten. Da haben staatlicher Stellen mitgemischt. Man hat das einfach nicht gewollt. Dabei wäre es gerade für diese Zeitung eine Möglichkeit gewesen umfangreich, offen und interessant über alle Bewerber zu berichten, sich dadurch von anderen zu unterscheiden und nicht so was wie eine Vorauswahl zu treffen und dem Leser klar zu machen, er kann sich ja anderweitig informieren. Ich hoffe die Menschen haben genau das gemacht. Im Ergebnis könnten sie dann auf diese Zeitung auch verzichten.
Man möge mir diesen kleinen spitzfindigen Kommentar verzeihen, es musste aus mir raus!
Für morgen wünsche ich mir, dass möglichst viele Menschen wählen gehen und dass auch neues, vielleicht ungewöhnliches Herangehen an Politik Ihre Beachtung findet. 
Darum Erst- und Zweitstimme den Freien Wählern!
Ihr Dieter Wamser


Statement 29.08.2019

Hallo liebe Freundinnen und Freunde, werte Bürgerinnen und Bürger,
hab heute eine Weile gebraucht, um mich zu sammeln. War der Tag der Flyer. Verständlich, letzte Gelegenheit, außer da kommt noch einer oder eine aus der Bundespolitik und gibt vom „Strahlenkranz“ ein Licht auf einen vielleicht nicht so selbstleuchtenden Kandidaten ab.
Also, es gibt viele Flyer, selbstironisch bemerkt, ich habe auch einen! Ein geiles Produkt. Alle Fragen und Probleme der Bürger berücksichtigt. Vorn das Bild eines Machers, steife Herrenjacke fehlt, denn es geht ums Zupacken – das geht hemdsärmelig am besten. Na ja, wem es gar nicht gefällt, das Format und die Papierstärke eignen sich gut, um z.B. einen Grill anzuzünden –also für jeden was dabei.
Nehmen Sie mir diese etwas spitzbübische Darstellung nicht übel, aber irgendwie muss ich auf die „Informationsflut“ reagieren. Plötzlich sind alle für die Stärkung des ländlichen Raumes in allen Facetten. Geld scheint keine Rolle zu spielen, praktikable Konzepte auch nicht.
Wenn ich an nächste Woche denke, wo die Realität wieder eingezogen ist und so manches Versprechen einfach vergessen wird – so wie immer – da wird mir schlecht.
Ich bin zwar kein Hellseher, aber der Wahlkampf läuft wie immer in der Vergangen-heit. Die Regierenden geloben Besserung, die Opposition haut mit Parolen drauf und die Alternative lockt mit z.T. unerfüllbaren Versprechen.
Wie soll ich mich nun als eigentlich erfolgreicher Kommunalpolitiker fühlen, der sich mehr oder wenig allein in dieser, mit Verlaub, wenig seriösen Wahlkampfarena behaupten muss!
Ich kann nur appellieren: lesen Sie sich alles genau durch, bewerten Sie die Glaubhaftigkeit der Aussagen, gehen Sie nicht auf „dünnes Eis“. Gehen Sie aber auf jeden Fall zur Wahl!
Wenn ich Ihnen noch etwas ans Herz legen darf, Prüfen Sie die Chance mit den Freien Wählern als etwas Anderes, etwas in der untersten Politikebene Bewährtes. Manchmal ist der Schritt zu etwas Ungewöhnlichem die Lösung!
Ich hoffe deshalb auf Ihre Erst-Stimme!
Tschüss bis zum nächsten Mal 
Dieter


Statement 27.08.2019

Hallo liebe Freundinnen und Freunde, werte Bürgerinnen und Bürger,
gestern war ein wichtiger Tag im Zeithainer Gemeindeleben. Am Abend konstituierte sich der neu gewählte Gemeinderat und die Ortschaftsräte. Es wurden u.a. die Gemeinde- und Ortschafträte vereidigt, die Besetzung der beschließenden Aus-schüsse und die Vertreter für den Abwasserzweckverband verabschiedet. Für mich war dann die Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters das Allerwichtigste. Es gab zwei Bewerber. Das Wahlergebnis fiel dann mit 13 zu 5 Stimmen recht deutlich für mich aus.
Ich habe mich riesig gefreut und bedanke mich auch auf diesem Wege für das Vertrauen. Ich denke es ist ein weiterer Beweis, dass die Arbeit der BIG (Bürgerinteressengemeinschaft Gemeindegebiet Zeithain e.V.) genau das ist, was der Bürger erwartet. Wenn das nur auf Landesebene auch so wäre.
Bei den Wahlen der Ortsvorsteher wurden, bis auf eine Ausnahme, die Vertreter, die über die BIG-Listen kandidiert hatten, gewählt. Die namentliche Veröffentlichung erfolgt in Kürze durch die Gemeindeverwaltung. Ich gratuliere allen und wünsche viel Erfolg bei der Arbeit.
Die Ausnahme ist ein Kuriosum. Auch hier keine Namen. Es gibt 4 gewählte Ort-schaftsräte zweier Parteien/ Vereinigungen. Bei denen, die die Mehrheit hatten, musste eine Person Hinderungsgründe geltend machen, die auch anerkannt wurden. Dafür rückte eine andere gewählte Person nach. Bei diesen die Mehrheit verkörpernden Ortschaftsräten wollte keiner Ortsvorsteher werden. Der die Minderheit Verkörpernde aber schon, was die Person auch geltend machte. Es half keine Argumentation, die anderen hatte beschlossen, die Person, die Hinderungsgründe im Rahmen der normalen Wahl anmelden musste, jetzt als externe Person, als Bürger, zum Ortsvorsteher zu wählen. Ein Vorgang, der rechtlich möglich und demzufolge in Ordnung ist. Es versteht nur kein Mensch.
Dadurch werden die Kräfteverhältnisse im Ortschaftrat verzerrt und menschlich ge-sehen ist es zumindest kritikwürdig, so ein bisschen unter der Gürtellinie. Außer-dem ist es bedauerlich, dass die Gewählten nicht dem Wählerwillen folgen, sondern durch die Hintertür agieren. Mögen Sie sich selbst eine Meinung bilden. 
Ich bin mir aber sicher, dass die künftige Sacharbeit darunter nicht leiden wird. Das hätten die Bürger nicht verdient.
Die Darstellung des Vorganges ist natürlich meine Wahrnehmung und soll auch nur erklärend wirken.
Tschüss bis zum nächsten Mal 
Dieter


Statement 26.08.2019

Hallo liebe Freundinnen und Freunde, werte Bürgerinnen und Bürger,
heute möchte ich zu einem Thema, das mir sehr am Herzen liegt, etwas ausführli-cher berichten. Es geht um den Hochwasserschutz an der Elbe. Wer den Wahlkampf aufmerksam verfolgt konnte ja feststellen, dass zu diesem Thema sich kaum jemand positioniert. Es wird maximal erwähnt. 
Mir reicht das aber nicht. Die betroffenen Regionen haben hier mehr Aufmerksam-keit verdient. Ich möchte voranstellen, wenn jetzt das nächste Hochwasser mit den Wassermengen vergleichbar mit 2002 und 2013 kommen würde, dann saufen alle Betroffenen der letzten Hochwässer genauso wieder ab. Außer ein paar techni-schen Maßnahmen hat sich vor Ort nichts verändert. OK, die momentane Dürre lässt die Gedanken an Hochwasser stark in den Hintergrund treten. Dabei müsste gerade jetzt die Vorsorge realisiert werden!
Der Stand der Dinge ist folgender: Es gibt aktiv tätige Bürgerinitiativen in Nünchritz, Röderau und Gemeinde Zeithain. In viele Auseinandersetzungen mit Verwaltungen und Landesregierung konnten die Hauptprobleme thematisiert werden: Elbvorland-beräumung und Veränderung der S88 im Bereich Gohlis bis Jacobsthal. Die Röderauer verfolgen zusätzlich noch ein spezielles Schutzthema für ihren Ort. Die Bürgerinitiativen agieren im Wesentlichen abgestimmt und gemeinsam, damit die Durchsetzungskraft erhöht ist. In den Auseinandersetzungen haben wir zwar Ver-ständnis für unsere Anliegen erreicht, doch etwas Durchschlagendes gibt es nicht. Gegenwärtig wird an einer Machbarkeitsstudie gearbeitet, die genau aufzeigen soll (in mehreren Varianten) was wo gemacht werden müsste und was es kostet. End-termin 2020! Dann gibt es aber immer noch nur Papier. 
Der Hauptgrund für die Misere liegt an ganz anderer Stelle. Bund und Land sind in Kompetenzstreitigkeiten verwickelt und die jetzt regierenden politischen Parteien halten sich aus dem Ganzen heraus! Dabei ist doch eines jedem klar: Bei Hochwasser kann sich die Elbe erst ab dem Zeithainer Bereich ausbreiten – nur sind die erschließbaren Polderflächen nicht so verfügbar, wie man es brächte. Zwischen den Dämmen kann durch extreme Auflandung nur noch ca. 2/3 der Wassermenge abfließen. Wilde Verbuschung verschlechtert die Fließbedingungen. Die Elbe selbst gräbt sich durch Flusserosion in der Mitte immer weiter ein. Die Landestalsperrenverwaltung kümmert sich nur um den technischen Hochwasserschutz und auch da verhindern langwierige Planfeststellungsverfahren zügiges Bauen.
Einen Lichtblick gibt es: Die Grobplanung zur Veränderung der S88 ist genehmigt worden, beginnend vor Kreinitz mit Brückenbauwerken. Fein- und Ausführungs-planungen werden aber auch noch dauern, da diese vorgesehenen Baumaßnah-men europäisch ausgeschrieben werden müssen. Nun, im Detail müssen wir auch noch aufpassen, das alles in unserem Sinne umgesetzt wird.
Man sieht also, die Menschen in den gefährdeten Gebieten müssen noch viel Ge-duld aufbringen und dürfen sich leider vor jedem Hochwasser weiter fürchten.
Um hier Abhilfe zu schaffen, die Politik endlich aufzuwecken und die Landesregie-rung zu zügigem Handeln zu zwingen, kandidiere ich für den Landtag! 

Tschüss bis zum nächsten Mal Dieter


Statement 22.08.19

Hallo liebe Freundinnen und Freunde, werte Bürgerinnen und Bürger,
die heutigen Beiträge in der Sächsischen Zeitung haben mich zu nachfolgender Kommentierung veranlasst.
Worum geht es? Dass die Direktkandidaten Wahlveranstaltungen durchführen ist schon in Ordnung. Dass da auch Menschen hingehen, die sich zunächst neutral informieren wollen ist auch in Ordnung. Blindes Hinterherlaufen hat ja in der Vergangenheit schon viel Schaden angerichtet. Interessant ist natürlich, wie sich die, die in den letzten Jahren aktive Landespolitik gemacht haben und damit letztlich für die große Unzufriedenheit der Menschen gesorgt haben, jetzt positionieren. Da ist wenig Reue erkennbar, aber plötzlich jede Menge Ideen und Rezepte, die alles lösen werden.
Dem setzt man aber noch einen drauf! Da lädt man sich Spitzenpolitiker, Bundestagsabgeordnete ein, um den eigenen Wahlkampf weiter zu beleben. Doch das sind ja wieder Leute, die auf Bundesebene Politik gemacht haben, die das Volk so nicht mehr will. Da kann man nur schlussfolgern: Es werden gar keine Veränderungen gewünscht, man will nur seinen Posten behalten. 
Was gibt es für Alternativen? Natürlich die Oppositionsparteien. Da sollte man auch prüfen, ob die nur die Sessel besetzen wollen oder ob sinnvolle Veränderungen auf der Agenda stehen. Dann gibt es noch die „Alternative“. Da ist zu beobachten, dass eine große Anzahl von Menschen denen folgt, ohne sich die Bewerber und das Parteiprogramm genau anzusehen. Das ist in Deutschland schon einmal schiefgegangen. Man darf ja nicht nur Asyl- und Migrationspolitik sehen. Da gibt es eine Menge mehr.
Neben kleineren Parteien gibt es als andere politische Bewegung noch die Freien Wähler. In der Kommunalpolitik stabil und bedeutend geworden, agieren die mit ganz anderen Strukturen. Sie heißen auch nicht unbedingt alle Freie Wähler, organisieren sich aber unter diesem „Dach“. Da gibt es nicht die zentrale Partei, da wird mit Kreisverbänden und lokalen Organisationseinheiten gearbeitet. Da werden die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger direkt vor Ort aufgenommen und einer Lösung oder den Vertretern in den Kreistagen oder zukünftig denen im Landtag zugeleitet und bearbeitet. Damit entfällt das Klingenputzen aller 5 Jahre, denn man ist immer handlungsfähig und präsent. 
Ein utopischer Gedanke? Vielleicht, aber sicher sinnvoll und an der Basis tausendfach erprobt. Deshalb hoffen wir auf Ihre Zustimmung, sei es bei den Erststimmen oder bei der Zweitstimme. Und eines kann ich Ihnen schon jetzt sagen: Wir werden auch Fehler machen, die werden wir aber mit Ihrer Hilfe schnell erkennen und korrigieren, versprochen!
Tschüss bis zum nächsten Mal
Dieter


Statement 19.08.19

Hallo liebe Freundinnen und Freunde, werte Bürgerinnen und Bürger,
ich hoffe diejenigen, die ihre Kinder, Enkel oder Urenkel in die Schule einführen durften, hatte schöne Stunden mit ihren Lieben. Ich habe die Feier mit meiner Enkelin jedenfalls genossen. Deshalb war ich am Sonnabend auch nicht zum Wahlkampfauftritt unserer Spitzenkandidatin in Riesa zugegen. Da wir familienfreundliche Politik vertreten, habe ich für diesen unwiederbringlichen Tag meine Prioritäten entsprechend gesetzt. Leider war wohl das Interesse nicht besonders groß. Schade, denn meine Mitstreiter von der Kreisvereinigung Meißen waren vor Ort und hätten gern so manche Frage beantwortet.
Beim Wahlforum am Freitag im Stern war ich aber anwesend. Der heute in der SZ veröffentliche Beitrag verschweigt das geflissentlich, auch das Foto ist klug gewählt, ja nicht den Freien Wählervertreter zeigen. Die Ursache liegt sicher bei der Landeszentrale für politische Bildung, die festgelegt hat auf Grund von Umfragen von Wahlforschungsinstituten, dass die Freien Wähler bei dieser Wahl kaum eine Rolle spielen werden. Auf Grund unseres guten Abschneidens bei der Kommunalwahl haben wir protestiert und es wurde abgesprochen, dass bei Anwesenheit unsere Direktkandidaten kurzes Rederecht erhalten. Das haben die Moderatoren, zwar wiederwillig, am Freitag auch eingeräumt. Einmal Redebeitrag, einmal eine Frage stellen war die Bilanz demokratischer Beteiligung. Ein Vorstellen meiner Person gehörte nicht dazu. Kein Wunder, dass beim Zeitungsartikel der Redakteur die ganze Sache gleich mal weggelassen hat! Danke schön!
Mein Fazit der Veranstaltung ist deshalb auch ein anderes. Die Moderation, die Fragen waren oberflächlich. Die Antworten oft nur publizistisch. Ging es mal in die Tiefe, wurde auf die Zeit gesehen. Ich werde hier Niemanden bewerten oder kritisieren. Es hatten ja alle Bürger die Gelegenheit zu kommen.
Was ich aber klarstellen will ist, wir Freien Wähler sind präsent. Wir wollen uns politisch einmischen, Verantwortung übernehmen. Das wir für so manchen unbequem sind, ist verständlich. Wir wollen nicht „über“ dem Bürger rumregieren, wir wollen mit dem Bürger Probleme lösen! Das ist anstrengend und passt sicher nicht in das Weltbild der heute Regierenden.
Tschüß bis zum nächsten Mal
Dieter


Statement 14.08.19

Hallo, heute wieder ein kleiner Beitrag von mir.
Gestern hatte ich das Vergnügen zu einer Wahlkampfveranstaltung des B.U.N.D. auftreten zu dürfen. Bei anderen V
eranstaltungen – wie am Freitag 19.00 Uhr im Stern- sind Freie Wähler nicht eingeladen. Nach Meinung von „Spezialisten, die die Wahlforschung mit Löffeln gefressen haben“ sind die Freien Wähler chancenlos, deshalb als Gesprächspartner uninteressant! Und das nach den Erfolgen bei den Kommunalwahlen. Welche Verlogenheit. Egal, ich werde am Freitag trotzdem dahingehen.
Was war aber nun gestern? Es ging den Naturschützern um die Elbe – wirtschaftlich nutzen?, Hochwasserschutz?, als Biotop entwickeln?, welchen Einfluss hat die Landwirtschaft?. Interessante Fragen. Die Publikumsteilnahme war mäßig, es waren viele Wahlkampfmitläufer einzelner Parteien da …
Ich will es nicht weiter bewerten, will auch niemanden schlecht machen. Manchmal ist es halt schwierig zu Themen zu diskutieren, wo man wenig Ahnung hat. Das ist dann der Moment, wo Politiker nicht auf gesunden Menschenverstand setzen, sondern wo Spezialisten, „Fachleute“ her müssen. Die geben dann Antworten, je nachdem, wer sie bezahlt.
So was kann man in der Kommunalpolitik nicht machen. Die Menschen wollen vor dir als Gesprächspartner Antworten – das bedeutet – kümmern, Rückmeldungen geben, Lösungswege aufzeigen, dabei die Bürger mitnehmen, beteiligen. Nicht Politik für den Bürger, sondern Politik mit dem Bürger! Genau das wollen die Freien Wähler in die Landespolitik einbringen.
Zum Hochwasserschutz noch ein paar Bemerkungen: Trotz des momentanen Niedrigwasser- Hochwässer werden wiederkommen! Die Elbe im Bereich Nünchritz bis Kreinitz ist nicht natürlich, sie wurde zu Gunsten der Schifffahrt reguliert. Pflege der Elber reduzierte sich in den letzten Jahrzehnten auf Freihalten des schiffbaren Bereiches. Nicht durchdachte Baumaßnahmen (Beispiel S88 Gohlis bis Jacobsthal) verschärfen die Situation bei Hochwasser. So durfte auch ich die Elbe 2 Mal in meinem Haus begrüßen. Ich mag die Elbe, so innig aber dann auch nicht. Was tun? Da die Politik sich aus allem weitestgehend heraushielt, gründeten sich Bürgerinitiativen, die dann auch noch eng zusammenarbeiten. So konnten wir Druck aufbauen, doch Land und Bund stehlen sich bis heute aus der Verantwortung. Wir werden weiterkämpfen und ich hoffe, ich konnte gestern den B.U.N.D. aufwecken und animieren, mit uns gemeinsam um Lösungen zu ringen. So können wir am Besten Natur- und Umweltschutz, Hochwasserschutz und wirtschaftliche Entwicklungen an der Elbe begleiten, durchsetzen.
Tschüß bis zum nächsten Mal
Dieter
Nachfolgende Bilder haben wir immer wieder für Argumentationen verwendet, sie zeigen, dass die Natur, wenn man nicht mit ihr arbeitet, allein sich entwickelt – manchmal auch gegen die Interessen der hier lebenden Menschen.


Statement 09.08.19

Hallo da bin ich wieder,

heute ein bisschen was zum Wahlverfahren bei der Landtagswahl. Da die Wahlbenachrichtigungen verteilt werden und Briefwahl möglich ist sollte man einiges wissen. Ich versuche es volkstümlich und lasse die Spitzfindigkeiten des Wahlgesetzes weg.
Also – es gibt in Sachsen 60 Wahlkreise. Entsprechend seines Wohnortes ist man einem zugeordnet (Beispiel Riesa – Wahlkreis 37). In den Wahlkreisen gibt es sowohl Direktbewerber als auch Landeslisten von verschiedenen Parteien. 
Wir haben bei der Wahl zwei Stimmen: Die erste ist für den sogenannten Direktkandidaten. Das ist eine Person, die zwar für eine Partei antritt, aber auch als Person begutachtet und dann gewählt werden kann. Die Person, die im entsprechenden Wahlkreis die meisten Stimmen erringt, kann im Landtag mitarbeiten. 
Die zweite Stimme vergibt man an eine Partei. Deren Kandidaten wurden vor der Wahl einer Reihung durch die entsprechende Partei unterzogen. Erreicht eine Partei jetzt die 5% aller abgegebenen Stimmen für Listen, dann wird mittels eines vorgeschriebenen Rechenverfahrens ermittelt, wieviel Sitze die jeweilige Partei errungen hat. Beispiel: 10 Sitze, das bedeutet Listenplatz 1 bis 10 ziehen in den Landtag.
Bei der Stimmabgabe müssen Direktkandidat und Liste nicht der gleichen Partei angehören, ich kann also „mischen“.
Wenn ich z.B. nur den Direktkandidaten ankreuze und die Listenstimme offenlasse, dann gilt die Wahl des Direktkandidaten und für die Listenwahl entsteht eine ungültige Stimme und natürlich auch umgekehrt.
Mein Fazit: Seht Euch die Direktkandidaten genau an, interessiert Euch für die Partei-Wahlprogramme und wählt. Wer nicht wählt hilft immer den falschen.
Weitere Info’s auf  https://www.freiewaehler-meissen.de

Bis zum nächsten Mal. Gruß Dieter


Statement  07.08.19

Liebe Freundinnen, liebe Freunde, werte Bürger,

heute ein paar Bemerkungen zu Wahlwerbung. Die etablierten Parteien übertrumpfen sich ja förmlich mit den für Wahlwerbung eingesetzten Mitteln. Da gibt es Plakate - riesige, Flyer, Zeitungswerbung, vielleicht auch noch was im Fernsehen. Müssen sie wahrscheinlich auch machen, man kennt sie ja kaum wirklich – oder?
Ich habe mir die Frage gestellt: lernt mich jemand dadurch kennen, dass ich milde lächelnd auf einem Plakat an einem Lichtmast baumele – womöglich mit noch 5, 6 anderen?

Wohl kaum! Deshalb habe ich mich entschlossen, auf so was zu verzichten und andere Werbewege zu nutzen. Neben Facebook kann man sich auf der Internetseite „meiner“ Bürgerinitiative( https://big-zeithain.beepworld.de), die zu den Freien Wählern dazugehört, informieren oder auf der Seite der Kreisvereinigung der Freien Wähler Meißen (https://www.freiewaehler-meissen.de). Auf beiden Seiten wird es immer mal Aktuelles für die Meißner Wahlkreise geben und auch Informationen zu mir.

Der Wähler sollte sich sowieso die Personen, die als Direktkandidaten antreten, genau ansehen. Sie nur zu wählen, weil die Partei gerade angesagt ist, ich weiß ja nicht. Ich denke, genauer hinsehen, was sie so in der Vergangenheit gemacht haben und ob die „neuen“ Thesen bezogen auf sie glaubwürdig sind, hilft weiter. So mancher war und ist ja an der jetzigen Regierung beteiligt oder sitzt schon im Parlament.

Ich will zum Schluss noch ein Beispiel geben. In den Krisenzeiten 2015/ 2016, wo wir Kommunalpolitiker vor Ort mit dem Zuwanderungsproblem zu kämpfen hatten, da habe ich von den heutigen „sächsischen“ Stimmungsmachern keinen an den Brennpunkten getroffen. Da waren engagierte Bürger, Verwaltung und u.a. wir als Freie Wähler oft sehr allein gelassen. Wir haben uns aber durchgebissen!

Bis zum nächsten Mal. Gruß Dieter
PS. Vergesst die Briefwahlmöglichkeit nicht


Statement 05.08.19

Liebe Freundinnen, liebe Freunde, werte Bürger,
ich glaube es wird Zeit, dass ich mich zumindest auf diesem Wege in Sachen Landtagswahl melde. Ja ich hatte mich entschlossen, für die Freien Wähler im Wahlkreis 37 als Direktkandidat ins Rennen zu gehen. So Mancher wird sich fragen: Warum? - und dann in dem Alter! Die Antwort ist relativ einfach: Viele Menschen sind mit der heutigen politischen Landschaft unzufrieden. Von den etablierten Parteien fühlt man sich im Stich gelassen, Klimahype allein ist zu wenig und als Alternative gibt es scheinbar nur die eine … Nein, ich bin der Meinung, es gibt zumindest eine weitere! Deshalb trete ich für die Freien Wähler an.
In der kommunalen Ebene haben wir uns in den letzten Jahren einen soliden Stand erarbeitet – die letzten Wahlen haben es gezeigt. Wir machen Politik mit dem Bürger, kennen die Sorgen genau, nehmen sie ernst. Uns geht es nicht um schön klingende Wahlparolen, wir wollen unsere erfolgreiche Kommunalpolitik auf Landesebene fortsetzen!
Es ist schon interessant zu sehen, wie ein paar Wochen vor den Landtagswahlen die Politiker sich äußern, die bisher regiert haben. Sie sind sich nicht zu schade, das als Ziele zu verkaufen, wo sie in den letzten Jahren keine Lösung hinbekommen haben. Plötzlich wird wieder der Wähler entdeckt, mit dem man reden muss! Sogar an der Haustür – wenn es sein muss. Nun, das ist aber schon immer Praxis bei den Freien Wählern.
Ich will hier aber nicht polemisieren. Ich möchte den Auftakt machen und in den nächsten Tagen zu diesem oder jenem Thema schreiben. Parallel werde ich auf der Internetseite der Bürgerinteressengemeinschaft Gemeindegebiet Zeithain e.V. ( https://big-zeithain.beepworld.de) meine Antworten komplett vom Kandidatencheck des MDR und abgeordnetenwatch.de veröffentlichen, denn beim MDR hatte man 4 Minuten für 22 Fragen, da schafft man nicht alles. Ich bin aber der Meinung, die Bürger dürfen alles erfahren.
Meine Grundeinstellung ist: 
- keine Wahlversprechen, die man nicht halten kann; 
- ich weiß auch nicht alles, aber ich kann mich um Vieles kümmern;
- ich bin dem Bürger verpflichtet, keiner Partei
Ich hoffe ich habe Interesse wecken können und es gibt Kommentare, Fragen, Diskussion, Likes.
Bis später. Dieter



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